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Erfahrungsbericht: Universiteit Rotterdam

Facts ...

An der Universiteit Rotterdam stehen vier Austauschplätze zur Verfügung. Das Studienjahr ist in sogenannte  Blöcke unterteilt. Ein sinnvoller Austauschaufenthalt erstreckt sich dann z. B. über zwei Blöcke (September - Ende Dezember). Aber auch drei oder vier Blöcke sind möglich.

Unterrichtssprachen sind Holländisch und Englisch.

... und Meinungen aus den Erfahrungsberichten ehemaliger Austauschstudenten

 

Zum Download: Der Bericht aus dem Studienjahr 2007/08

 

Uni und Studium

Architektonisch gesehen ist die Uni nicht gerade schön, aber dafür lernt man relativ gut, weil erstens die Bibliothek komfortabel ist und zweitens die Veranstaltungen von maximal 20 Studenten besucht werden. Es gibt keine Übungen, sondern nur Vorlesungen, die aber keine Vorlesungen im deutschen Stil sind. Man liest daheim und behandelt im Unterricht meist nur Ausschnitte des Stoffes. Die Professoren sind allgemein sehr zugänglich und man kann einfach vorbeischauen, falls man Fragen hat.

Unterkunft

Das Wichtigste ist die Lage! Einzig akzeptable Unterkünfte finden sich im Stadtteil Kralingen (zwischen Uni, See und Ostplein). Weniger empfehlenswert ist die Gegend um die Central Station (zu große Entfernung zum International House). Absolut untragbar ist alles, was südlich der Maas liegt.

Das International House selbst ist zwar die Informationsbörse für alle ausländischen Studenten. Zum Wohnen ist es allerdings weniger empfehlenswert, weil es zum einen ein reines Ausländer-Ghetto und zum anderen recht teuer und stark reglementiert ist.

Sprache

Vorneweg: Man kommt ein Jahr durch Rotterdam, ohne Holländisch zu sprechen. Das ist aber andererseits schade, da ein Deutscher die Sprache sehr leicht erlernen kann. Sehr zu empfehlen ist der Holländisch-Intensiv-Kurs im Sommer. Die Atmospäre ist phantastisch und die Leute sehr nett. Der Follow-up Kurs während des Semesters erscheint sein Geld dagegen nicht wert. 

Mobilität

Zur Anfahrt empfiehlt sich das eigene Auto (ist auch nicht teuerer als mit der Bahn). Man braucht zwar in Rotterdam selbst kein Auto, wenn man es aber dabei hat, so läßt es sich gut für Ausflüge und Kurztrips nutzen.

Ganz wichtig ist es jedoch, ein Fahrrad zu haben - das Fortbewegungsmittel in Holland! Da Fahrräder in Rotterdam entweder sehr teuer sind (im Laden), oder aus dubiosen Quellen stammen (meist geklaute Ware bei den Junkies), sollte man am besten ein altes(!) Rad von daheim mitbringen (mit gutem Schloß - die Klauwahrscheinlichkeit ist recht hoch).

Freizeit

Donnerstag ist Partytag! Ansonsten sind Kneipen natürlich Geschmackssache, daher nur ein kurzer Überblick: Die schönsten Cafés im Sommer sind am Oude Haven. Dienstags geht man ins Café de Paris (auch wenn die Kneipe furchtbar ist), donnerstags ins Koophandel und später ins Nighttown. Am Wochenende sollte man am besten mal ins Rottown reinschnuppern. Außerdem sollte jeder mindestens einmal mit dem Wassertaxi zum Hotel New York gefahren sein.