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Erfahrungsbericht: Lund University

Facts ...

An der Lund University stehen zehn Austauschplätze für je ein Semester zur Verfügung.

Das Studienjahr ist in Semestern organisiert:

  • 1. Sem.: Anfang September - Mitte Januar
  • 2. Sem.: Ende Januar - Mitte Juni

Die Unterrichtssprachen sind Schwedisch und Englisch.

... und Meinungen aus den Erfahrungsberichten ehemaliger Austauschstudenten

Uni und Studium

Die Uni gibt es seit 1666 und doch ist kein Gebäude des "Holger Crafoordes Ekonomicentrum" älter als zehn Jahre alt. Die Stadt ist von Studenten geprägt. Viele Forschungseinrichtungen sind direkt am Campus, darunter auch Ericcson und Tetra Pack.

Im Vergleich zu anderen schwedischen Unis gibt es ein riesiges Angebot an englisch gelesenen Businesskursen. Die meisten Kurse bestehen aus einem Group Assigment und einer abschließenden Klausur. Pro Semester sind mehrere hundert Austauschstudenten an der School of Economics and Management, wobei in einem Kurs selten mehr als 30 Studenten sind.

In den in englisch angebotenen Kursen kommen die Studenten aus den verschiedensten europäischen Ländern, sowie einige Kommilitonen aus Amerika und Asien und natürlich auch aus Schweden. Die deutschsprechenden Länder stellen in einigen Kursen einen sehr beträchtlichen Anteil, so das man schon aufpassen muß, will man nicht nur mit Deutschen, Österreichern und Schweizern zusammenarbeiteten. Es ist eine interessante Erfahrung in einer Gruppe von vier Leuten zu arbeiten, von denen jeder aus einem anderen Land kommt.

Ein eigener Computer / Laptop mit Netzwerksanschluß ist praktisch, da in einigen Studentenwohnheimen der Internetanschluß in der Miete enthalten ist. Dies ist aber nicht der einzige Vorteil eines eigenen Computers, da bei den vielen Assignments es sich von zu Hause einfach besser arbeiten läßt, obwohl das PC-Labor rund um die Uhr, sieben Tage geöffnet ist.

Sprache

Der erste Schwedischkurs wird von der Uni bezahlt und ist eine gute Gelegenheit andere Austauschstudenten auch die anderer Fächer, kennenzulernen. Außerdem sind einem die Nachbarn viel aufgeschlossener, wenn man sich mit etwas schwedisch mit Ihnen unterhalten kann.

Mobilität, Freizeit und Sonstiges

Das Hauptverkehrsmittel in Lund ist das Fahrrad, nicht zuletzt die überall gebührenpflichtige Parkerreides Autos und die top ausgebauten Radlwege machen dieses Gefährt aber zu Semesterbeginn zu einem knappen und sehr teuer gehandeltem Gut.

In Schweden ist die Mitgliedschaft in Unions (die Fachschaft) und in Nations obligatorisch. Die Nations kümmern sich um die Freizeitgestaltung, z. B. Lunch, Dinner, Theater, Zeitung und Parties (außer Sonntag und Montag ist jeden Tag eine Nation Disco).

Lund ist nur einige Zugminuten von Malmö, der drittgrößten schwedischen Stadt gelegen. Mit der Eröffnung der Brücke über den Öresund im Sommer 2000 soll man dann in weniger als einer Stunde mit der Bahn in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen mit allen ihren Möglichkeiten sein.

Am International Desk gibt es jeden Monat einen Newsletter, den man sich unbedingt holen sollte. Darin erfährt man die aktuellen Veranstaltungen und auch viel über kulturelle Hintergründe.

Fazit

Mir hat es sehr gut in Lund gefallen und nicht alle SchwedenInnen haben blonde Haare, wie ich in unzähligen Mails nach Hause erklären mußte.