International Relations Center
print

Links and Functions
Language Selection

Breadcrumb Navigation


Content

Erfahrungsbericht: Jönköping International Business School

Facts ...

An der Jönköping International Business School stehen zwei Austauschplätze für je ein Semester zur Verfügung.

Das Studienjahr ist in Semestern organisiert.

Unterrichtssprachen sind Schwedisch und Englisch.

... und Meinungen aus den Erfahrungsberichten ehemaliger Austauschstudenten

Uni und Studium

Die Business School gibt es seit 1994 und verfügt deshalb über eine sehr moderne Ausstattung. Es gibt ein umfangreiches Angebot an englischen Lehrveranstaltungen, da die Hochschule ein komplettes Studienprogramm in englischer Sprache anbietet. Die Kurse bestehen im allgemeinen aus Group Assignments und einer abschließenden Klausur oder einer mündlichen Prüfung. Pro Semester gibt es allein an der Business School über 200 Austauschstudenten. In den englischen Veranstaltungen trifft man auf eine Mischung von internationalen Studenten aus allen Teilen der Welt. Ein beachtlicher Anteil der Austauschstudenten kommt aus dem deutschsprachigen Raum. Bei der Zusammenstellung der Gruppen für die Assignments wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass mindestens ein Schwede in jeder Gruppe ist. Ein eigener Computer ist von Vorteil, aber nicht notwendig, da die Hochschule an die 15 Computerräume allein für den Business Bereich zur Verfügung stellt. Ein Zugang zu diesen Räumen ist täglich rund um die Uhr möglich. Ein Internetanschluss ist leider nicht in allen Studentenwohnheimen möglich.

Sprache

Ein Schwedisch-Grundkurs wird jedes Semester angeboten. Eine Teilnahme ist auf jeden Fall hilfreich das Alltagsleben zu meistern. Er nimmt jedoch einige Zeit in Anspruch, da er aus 5 Wochenstunden besteht.

Unterbringung

Wenn man will wird einem eine Unterkunft von der Hochschule zugeteilt, was sehr zu empfehlen ist. Es gibt im allgemeinen drei Studentenwohnheime in denen man untergebracht wird, die alle sehr gut ausgestattet sind (möbliert, inklusive Küchenutensilien). Sie werden zum Großteil von Austauschstudenten bewohnt. Wenn man an vorher festgelegten Terminen anreist wird man vom Bahnhof oder vom Flughafen abgeholt und zu seiner Unterkunft gebracht.

Mobilität, Freizeit und Sonstiges

Das Hauptverkehrsmittel in Jönköping ist der Bus. Das Busnetz ist sehr gut ausgebaut und besteht aus drei Hauptlinien, die im Zehnminutentakt verkehren. Ein Fahrrad ist ebenfalls nützlich kann sich jedoch im Winter als eine "eisige Angelegenheit" entpuppen. Wenn du ein eigenes Auto haben solltest, wäre es eine gute Idee es mitzubringen, da man so die wunderschöne Landschaft rund um Jönköping besser kennen lernen könnte. Wenn nicht, ist das auch kein Problem, da die Hertz Niederlassung vor Ort sehr günstige Studententarife anbietet. (ca. 60 € für ein ganzes Wochenende) Die Mitgliedschaft in den Unions (die Fachschaft) ist obligatorisch und es muss ein Semesterbeitrag bezahlt werden, der jedoch nicht allzu teuer ist. Die Nations kümmern sich um die Freizeitgestaltung, z. B. Lunch, Dinner, Theater, Zeitung und Parties. Am Anfang des Herbstsemesters findet der sogenannte "Kick-off" statt, der dazu dient die Hochschule und die Mitstudenten besser kennen zulernen. In dieser Induction-week, die in der Woche vor dem eigentlichen Semesterbeginn stattfindet, wird man in Gruppen eingeteilt die gegeneinander in Wettkämpfen antreten. Es mag etwas ungewöhnlich sein, aber es gehört zur schwedischen Tradition und macht sehr viel Spaß. Jönköping liegt am Südufer des zweitgrößten Sees Schwedens, dem Vättern, und hat in etwa 110 000 Einwohner. Der Ort ist überschaubar, was sich jedoch als Vorteil erweist, da man dadurch einen besseren Kontakt zu seinen Mitstudenten hat. Er verfügt über alles Notwendige für eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung (Sportanlagen, Schwimmbad, Discos, Einkaufszentrum,...)