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Erfahrungsbericht: Halmstad University

Facts ...

An der Halmstad University stehen zwei Austauschplätze für je ein Semester zur Verfügung.

Das Studienjahr ist in Semestern organisiert:

  • 1. Sem.: Mitte August - Mitte Januar
  • 2. Sem.: Mitte Januar - Anfang Juni

Unterrichtssprachen sind Schwedisch und Englisch.

... und Meinungen aus den Erfahrungsberichten ehemaliger Austauschstudenten

Uni und Studium

Die Universität ist sehr modern und hat eine relativ gute PC-Ausstattung. Zum Eintritt in das PC-Labor braucht man eine Magnetkarte, die entsprechend codiert sein muß. Dies muß man am Institut für Wirtschaf bei Yasmine Möller beantragen. Es empfiehlt sich, sich möglichst frühzeitig darum zu kümmern, da man mit dieser Karte jederzeit in die Universität und das PC-Labor kann. Jeder Student kann übrigens auch eine email-Adresse beantragen.

Der Vorlesungsstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, das System ist - verglichen mit Deutschland - eher schulähnlich. Es gibt z. B. auch sog. assignments, eine Art Hausaufgaben, die später in die Gesamtnote mit eingehen. Die Vorlesungen finden in kleinen Gruppen (meist ca. 30 Personen) statt, das Verhältnis zu den Dozenten ist entsprechend enger. Die Inhalte sind durchwegs praxisorientierter als in Deutschland. Neben der Vermittlung der Theorie gibt es immer auch Projekte, die man allein oder in Gruppen bearbeiten muß.

Tip: Achtet darauf, daß auch ein(e) Schwed(e)in in der Arbeitsgruppe ist.

Unterkunft

Die Studentenvereinigung der Universität hilft bei der Zimmersuche. Man hat die Wahl zwischen Privatunterkünften (WG) oder dem Studentenwohnheim.

Das Studentenwohnheim ist i. d. R. teuerer, hat aber den Vorteil, daß man leichter Kontakt zu anderen Studenten findet. Zudem hat man ein eigenes Bad. Der Nachteil besteht darin, daß es ca. 7 km von der Uni und ca. 5 km vom Stadtzentrum entfernt liegt. Wenn möglich sollte man daher ein Fahrrad mit nach Schweden nehmen. Man kann natürlich auch in Halmstad eines kaufen, muß dann aber mit ca. DM 300 für ein mittelmäßiges Rad rechnen.

Wenn man sich für eine WG entscheidet, sollte man darauf achten, daß man mit anderen Austauschstudenten zusammen untergebracht ist, da es nicht ganz einfach ist, mit den schwedischen Studenten Kontakt aufzunehmen.

Freizeit

An schwedischen Universitäten gibt es für alle Fachrichtungen sog. Unions, also Studentenvereinigungen, deren Bedeutung relativ groß ist.

Diese organisieren auch das sog. Nollning zu Beginn des Sommersemesters. Das bedeutet kurz gesagt, daß die Erstsemester an der Universität (also auch die Austauschstudenten) alles "Nullen" sind und von den höheren Semestern erst einmal durch den Kakao gezogen werden. Dazu werden verschiedene Wettkämpfe veranstaltet, bei denen die einzelnen Studienrichtungen miteinander konkurrieren. Zu beachten ist hierbei, daß man, um Erfolg zu haben, nicht unbedingt die beste Leistung bringen muß. Man kann auch die Schiedsrichter bestechen, z. B. mit Bier, Süßigkeiten und vor allem Lieder Singen ...