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Erfahrungsbericht: University of Birmingham

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An der University of Birmingham steht ein Austauschplatz für ein Studienjahr zur Verfügung.

Das Studienjahr ist in Semestern organisiert:

  • 1. Term: Anfang Oktober - Mitte Dezember
  • 2. Term: Anfang Januar - Ende März
  • 3. Term: Ende April - Ende Juni

Die Unterrichtssprache ist Englisch.

Der Austausch ist stark auf "Rechnungswesen" fokussiert und daher insbesondere für Studenten von Prof. Ballwieser geeignet. 

... und Meinungen aus den Erfahrungsberichten ehemaliger Austauschstudenten

Uni und Studium

Sehr empfehlenswert ist der "Introduction Course" für ausländische Gaststudenten, der ca. 2 Wochen vor dem eigentlichen Semesterbeginn stattfindet. Hier erfährt man das Wichtigste über die Uni und das Studium. Bei der Kursauswahl (und auch sonst) hilft einem ein Tutor.

Generell unterscheiden sich die Kurse durch Anspruchsniveau und Arbeitsaufwand (pro final year course ist i. d. R. ein essay pro term zu schreiben). Empfehlenswert ist es, nicht mehr als 5 Kurse zu belegen, wovon nicht alle final year courses sein sollten. Insbesondere in Fächern, die inhaltlich ein wenig weg vom eigentlichen Hauptfach sind, ist das Niveau eines first year courses häfig ausreichend. Preiswerte Sprachkurse, z. B. zum Erwerb des Cambridge Certificate of Proficiency, gibt es im BRASS HOUSE Center an der Broadstreet. 

Mobilität

Bei einem neunmonatigem Aufenthalt empfiehlt es sich, mit dem eigenen PKW anzureisen - zum einen wegen des Gepäcktransports (vor allem auf der Heimreise...) und zum zweiten wegen der Möglichkeit, preiswert Ausflüge nach Schottland, London oder Wales (in dieser Reihenfolge als Hit-Liste zu interpretieren) zu machen.

Solltet Ihr lieber mit dem Flugzeug anreisen, so ist der BA-Flug empfehlenswert (BA ist vergleichsweise sehr kulant im Hinblick auf Übergepäck). Rundreisen während des Aufenthalts kann man dann recht günstig mit den National Express Bussen machen.

Unterkunft

Generell existieren zwei Arten der Unterbringung, Wohnheime oder Privatunterkünfte. Wohnheimplätze gibt es leider nicht für alle Studenten, sie werden verlost.

Studentenwohnheime werden eingeteilt in self-catering flats und halls of residence (hier wird man "bemuttert", aber das Essen ist grausam und der Komfort spatanisch - kurzum: nicht empfehlenswert). Flats gibt es direkt am Campus und etwas weiter entfernt. Logischerweise sind diejenigen am Campus sehr verkehrsgünstig, sie haben aber auch Nachteile: Zum einen sind es die tendenziell älteren Bauwerke mit kleineren Zimmern und zum anderen kann es hier sehr laut zugehen. Wer also lieber etwas ruhiger und komfortabler wohnen möchte, sollte die grössere Entfernung zur Universität in Kauf nehmen. Empfehlenswert sind Griffin Close (das grösste mit much fun) und besonders Queens Hospital Close (ist zwar das teuerste, dafür aber auch das einzige mit eigenem Bad und WC, was ein nicht zu unterschätzender Vorteil sein kann..., und es liegt optimal zwischen Uni und City Center).

Wer keinen Wohnheimplatz bekommt, sollte auf jeden Fall einen Tag vor Beginn des Introduction Course anreisen. Die Universität vermittelt nämlich über das Housing Office Privatunterkünfte und hier gilt: first come, first serve. 

Freizeit

Essen Gehen: Die englische Küche ist nicht jedermanns Sache, aber sehr empfehlenswert sind die asiatischen Restaurants.

Kino ist für Studenten sehr preiswert; das MGM ist das modernste. Wer hingegen independent films sehen mag, sollte ins Electric Cinema gehen.

Pubs: Empfehlenswert sind Old Joe's und O.V.T. (jeweils Klassiker für Studenten) sowie die Irish Pubs (oft Live-Musik). Schöne Pubs findet man auch in der Gegend um die Canals. Allerdings gilt hier häfig "smart dress" als Voraussetzung, d. h. Stoffhose und Hemd für die Herren, die Damen möglichst in Bluse und Rock oder Kleid.

Discos: Generell gilt auch hier smart dress (ausser es ist gerade student night). Die Studentendisco (vor allem montags) ist The Dome an der South Bristol Road. Kleiner, edler (und schöner) ist Bobby Brown's an den Canals.

Klassische Musik vom Feinsten gibt es in der Symphony Hall, wobei die Preise weit unter deutschem Niveau für vergleichbare Qualität liegen.

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